Heimtrainer Tests 2016 – Crosstrainer, Fitnessbikes, Laufbänder, Rudergeräte, …

Heimtrainer: Der schnelle Sport zuhause

Wenn es darum geht regelmäßig Sport zu treiben, dann ist meistens die Zeit das Hauptproblem. Nicht jeder hat die Zeit (oder die Lust) lange Anfahrtswege zurückzulegen, die bei einer Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Fitnessclub häufig unumgänglich sind.
Was liegt also näher als den Sport nach Hause zu holen?  Die große Auswahl an Heimtrainern ermöglicht es, dass jeder ein Trainingsgerät wählen kann, das vollständig auf seine Bedürfnisse ausgerichtet ist. Genau diese Auswahl ist jedoch auch ein Problem, denn man muss nicht nur die guten von den schlechten Geräten unterscheiden können, sondern auch wissen welches Gerät den eigenen Ansprüchen am ehesten entspricht. Um ihnen hierbei zu helfen, haben wir auf dieser Seite diverse Testberichte für sie zusammengestellt.
Sollten sie noch unsicher sein was für eine Art Trainingsgerät sie sich anschaffen sollen, dann finden sie im nächsten Abschnitt einen kurzen Überblick.

Hanteln

Was für eine Art Heimtrainer ist richtig für mich?

Es gibt eine Vielzahl an veschiedenen Heimtrainern. Manche Konzepte ähneln sich hierbei mehr, andere weniger. Wir wollen zunächst einmal festhalten, dass es nicht DAS grundsätzlich überlegene Design gibt. Die Anforderungen an das Trainingsgerät sind von Person zu Person extrem unterschiedlich, die perfekte Wahl wird also für jeden anders ausfallen.
Die einzige generelle Empfehlung, die wir guten Gewissens aussprechen können, ist diese:
Wählen sie auf jeden Fall ein Ergometer!

Ein Ergometer bietet nämlich nicht nur Trainingsmöglichkeiten, sondern bietet auch die Möglichkeit die erbrachte Leistung objektiv zu messen. Im Regelfalle erfolgt dies durch einen Bordcomputer.

Diese objektive Messung ist von besonderer Wichtigkeit, wenn es darum geht den eigenen Trainingsfortschritt festzustellen und zu planen. Denn wenn nur wir selbst unser Training bewerten, ohne dass es objektive Messwerte oder andere unabhängige Bewertungen gibt, dann neigen wir sehr schnell dazu uns einen Erfolg einzureden, der in Wirklichkeit gar nicht vorhanden ist. Doch auch unter den Ergometern gibt es eine umfangreiche Auswahl an Variationen. Im Folgenden werden wir die Wichtigsten aufzählen und erklären, für wen die jeweiligen Geräte geeignet sind.

Wer gezielt einen Muskelaufbau anstrebt, kommt um ein ergänzendes Hanteltraining oder allgemein um das Heben von Gewichten natürlich nicht herum. Achten sie hierbei darauf, dass sie die Anzahl der Durchführungen notieren und damit ihren Trainingsfortschritt dokumentieren.
Während Ausdauertrainings sich noch relativ gut per Stoppuhr messen lassen, steht beim Krafttraining in erster Linie die Häufigkeit im Vordergrund.

1. Fahrrad-Ergometer

Das Fahrrad-Ergometer ist die wohl am häufigsten anzutreffende Variante. Sie eignet sich sehr gut für ein Konditionstraining und da der Kopf während des Trainings keinen großen Bewegungen ausgesetzt ist, kann man nebenbei sehr bequem Fernsehen oder ähnliches.
Ein weiterer deutlicher Vorteil: Es ist perfekt für übergewichtige Menschen geeignet, da es die Hüfte und die Beine nicht mit dem Körpergewicht belastet. Logischerweise ist es damit auch perfekt für Leute mit Hüft-oder Knieproblemen.
Ein negativer Effekt dieser Entlastung ist, dass Rücken, Bauch und Arme kaum trainiert werden. Wenn sie ein hohes Trainingspensum absolvieren, dann sollten sie also auf jeden Fall Ausgleichstrainings für diese Zonen einplanen. Als Faustregel kann man hier 20% der Trainingszeit rechnen.

2. Laufband-Ergometer

Weniger häufig anzutreffen sind Laufband-Ergometer. Auch diese sind sehr gut für ein Ausdauertraining geeignet, Nebenbeschäftigungen wie z.B. Fernsehen sind aber etwas weniger kompfortabel als beim Fahrrad-Ergometer.
Verglichen mit dem Fahrrad-Ergometer ist die Belastung bei identischer Herzfrequenz höher, was in einem effektiveren Training resultiert. Als netter Nebeneffekt wird zusätzlich noch die Koordinationsfähigkeit gestärkt, was kein Ergometer so gut bewerkstelligt wie das Laufband.
Logischerweise ist das Gerät nicht für übergewichtige Menschen geeignet, da es Hüfte und Knie verstärkt belastet. Auch Trainingsanfänger sollten sich die Anschaffung gut überlegen, denn man muss bereits ein Mindestmaß an Ausdauer mitbringen, um wirklich etwas vom Gerät zu haben.

3. Crosstrainer

Öfter anzutreffen sind mittlerweile auch Crosstrainer. Diese sind ebenfalls sehr gut fürs Ausdauertraining geeignet und können sogar Menschen mit Übergewicht oder Gelenkproblemen empfohlen werden. Durch die fließenden Bewegungen und die gleichmäßige Verteilung der Belastung werden die Gelenke nicht übermäßig beansprucht, was gerade im Vergleich mit dem Laufband ein immenser Vorteil ist.
Ein weiterer Vorteil ist, dass bei korrekter Trainingsweise auch die Arme sowie die Rückenmuskulatur beansprucht werden. Dadurch entfallen eventuelle Ausgleichstrainings, wie sie etwa beim Fahrrad-Ergometer nötig sind.
Großartige Nachteile gegenüber anderen Ergometern gibt es nicht, was wohl zur immer größeren Verbreitung der Crosstrainer maßgeblich beigetragen hat.

4. Ruder-Ergometer

Eher selten anzutreffen sind Ruder-Ergometer. Und das aus gutem Grund. Denn auch wenn der Bewegungsablauf einfach aussieht, kann man viel falsch machen. Eine Einweisung durch einen Trainer ist absolute Pflicht, wenn das Training wirklich gesund sein soll. Auch ob man bei Rückenproblemen mit dem Gerät arbeiten kann, sollte man im Vorfeld in jedem Fall klären. Sehr oft ist in solchen Fällen ein anderes Ergometer (etwa ein Fahrradtrainer oder ein Crosstrainer) eher zu empfehlen.
Wenn sie Übergewicht haben sollten raten wir vorsichtshalber auch zu einem anderen Trainingsgerät, da man im meist recht engen Gerät jedes bisschen Bewegungsfreiheit braucht.
Sofern aber alle Bedingungen für eine Anschaffung erfüllt sind, ist der Kauf definitiv seinen Preis wert. Mit einem Ruder-Ergometer lassen sich sämtliche Muskelpartien und die Ausdauer gleichzeitig trainieren, durch die (vergleichsweise) komplexen Bewegungsabläufe wird darüber hinaus noch die Koordination geschult.
Die Crux an diesem komplexen Trainingsablauf ist jedoch gleichzeitig die größte Schwäche des Gerätes. Zum einen empfinden viele Menschen diese Form des Trainings als lästig, zum anderen wird man sehr schnell dazu verleitet die Übungen zu schnell und zu ambitioniert auszuführen. Selbst erfahrenen Ruderern passiert es immer wieder, dass sie das Training dadurch nicht lange genug ausdehnen, was zu deutlich langsameren Fortschritten führt.

Um noch einmal ein paar Informationen nachzuschieben: Wenn sie über 35 Jahre alt und untrainiert sind, dann sollten sie im Idealfall einen Sportmediziner aufsuchen, bevor sie sich an ambitionierte Trainingspläne wagen. Ein Überbeanspruchung kann zu diversen unangenehmen Begleiterscheinungen führen und ist naheliegenderweise zu vermeiden.
Es muss aber gar nicht gleich ein ausgedehntes Training sein. Beginnen sie mit kleinen Sessions und integrieren sie diese fest in ihren Alltag. Sie müssen ein normaler Teil ihrer täglichen Routine werden, sonst laufen sie Gefahr, dass die Sache bereits nach kurzer Zeit wieder einschläft. Und gestalten sie sich das Training so angenehm wie möglich. Ob das für sie nun bedeutet nebenbei ein Hörbuch zu hören, Fernzusehen, Musik zu hören oder einfach mal in Ruhe in sich zu gehen ist vollkommen egal. Gestalten sie das Training nach ihren Bedürfnissen, denn es ist eine Sache, die SIE für SICH SELBST machen.

Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.
Dirk Nowitzki
Die Ehefrau ist das beste Trainingslager.
Otto Rehagel

Unsere Philosophie

Es gibt im Internet eine ganze Reihe von Testseiten für Sportgeräte, die sich über maßlose Verrisse definieren oder schon beinahe Werbeartikel verfassen. Hier wollen wir einen Gegenpol zur Verfügung stellen und die Vor- und Nachteile jedes Gerätes objektiv benennen. 100%ige Objektivität werden auch wir nicht erreichen, wir versuchen diesem Ziel jedoch so nah wie nur irgend möglich zu kommen.
Unter anderem tun wir das durch unser festgelegtes Testprotokoll. In diesem ist genau festgehalten welche Punkte wir an einem Trainingsgerät testen und wie wir diese werten.

Unsere Qualitäten:
  • unabhängig
  • übersichtlich
  • zuverlässig
  • ehrlich

Unser Testprozess

Da es unser Ziel ist sie umfassend zu informieren, haben wir ein umfangreiches Protokoll erstellt. Berücksichtigen sie jedoch bitte, dass eine Stichprobe niemals repräsentativ für eine gesamte Produktreihe sein kann. Unsere Tests sind damit eher ein Anhaltspunkt und keine dogmatische Aussage zu allen Trainingsgeräten des jeweiligen Typs.
An dieser Stelle stellt sich dann auch die Frage, wie wir mit Geräten umgehen, die defekt bei uns ankommen. Egal wie gut die Qualitätssicherung ist, es kann immer mal wieder ein Montagsmodell durchrutschen. Eine Abstrafung nur auf Basis dieses einen defekten Modells wäre also unfair. Sollte jedoch auch das Ersatzgerät dieselben Mängel aufweisen, müssen wir von einem grundlegenden Problem im Design des Trainers ausgehen.
Gesetzt dem Fall, dass das Ersatzgerät einwandfrei funktioniert, kann man aber leider immer noch keine Entwarnung geben. Daher unterziehen wir Modelle, auf die dies zutrifft, einem besonderen Stresstest. Wird dieser ohne größere Auffälligkeiten bestanden, geben wir im Rahmen unseres Tests Entwarnung.
Die Art des Stresstests hängt von der Art des Ergometers ab. Fahrrad-Ergometer und Crosstrainer sind unserer Erfahrung nach sehr anfällig für seitliche Schwingungen, Laufbänder für zu schnellen Betrieb und schwere Läufer.
Als zusätzlichen Anhaltspunkt prüfen wir selbstverständlich auch, ob alle Bauteile einen stabilen und wertigen Eindruck machen. Die Verbindungsteile (die meist die Schwachstelle darstellen) prüfen wie natürlich ebenfalls.
Ein besonderes Augenmerk richten wir dann später während des eigentlichen Testablaufs auf die mechanischen Teile. Sollten diese schon im Auslieferungszustand schleifende Geräusche von sich geben, ist das nie ein gutes Zeichen.
Damit erst einmal genug zum Thema Haltbarkeit, kommen wir zum Aufbau. Hier trennt sich sehr schnell die Spreu vom Weizen, vom kompletten Fehlen einer Anleitung über schlecht übersetztes Kauderwelsch bis hin zu dicken Wälzern haben wir schon alles erlebt. Doch wie sieht die perfekte Aufbauanleitung aus? Unsere Meinung lautet: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Die Informationen müssen einfach und übersichtlich dargestellt sein, ohne dabei missverständlich zu werden. Im Idealfall ist der Blick ins Handbuch aber vollkommen unnötig.
Weiterhin wichtig ist natürlich, wie komplex der Aufbau ist. Ist es auch einem Laien möglich das Gerät alleine zusammenzuschrauben oder braucht er Hilfe? Falls er Hilfe braucht, genügt eine weitere helfende Laien-Hand oder benötigt man jemand handwerklich Begabtes? In den meisten Fällen geht der Aufbau mittlerweile sehr unkompliziert von der Hand, hin und wieder treffen wir aber Ergometer an, bei denen wir uns wirklich fragen, wie jemand solch abwegige Designentscheidungen rechtfertigen kann.
Eine weitere Hürde ergibt sich manchmal aus dem benötigten Werkzeug. Ein normaler Schraubenzieher ist zwar in den meisten Haushalten zu finden, der Idealfall ist aber natürlich dann gegeben, wenn alle nötigen Werkzeuge mitgeliefert werden. Sollten sie wirklich beiliegen, müssen sie logischerweise den Anforderungen genügen und dürfen nicht billigste Ramschware sein.
Aus naheliegenden Gründen prüfen wir beim Aufbau zeitgleich mit, wie gut sich das Ergometer an die individellen Bedürfnisse des Kunden anpassen lässt. Sollten wir auf Unzulänglichkeiten stoßen, zählen wir diese auf und erläutern die Konsequenzen, die sich daraus ergeben können. Das Spektrum reicht hier von leicht eingeschränkter Bequemlichkeit bis hin zu gesundheitlichen Risiken. Wir verschließen auch in diesem Punkt nicht die Augen vor der Realität und berücksichtigen die Marktsituation. Wenn ein Feature allgemein nicht üblich ist, obwohl wir es für wichtig befinden, dann weisen wir zwar auf das Fehlen hin, werten das Produkt aber nicht ab. Aus unserer Sicht ist das der beste Kompromiss aus einer fairen Bewertung und einer Forcierung von Fortschritt.
Nach dem Aufbau gilt es das Trainingsgerät im Raum zu platzieren. Dabei ist die Länge des Stromkabels manchmal entscheidend, weshalb wir auch diese stets im Auge behalten. Es lässt sich zwar immer mit einem Verlängerungskabel gegensteuern, aber das sieht im Normalfall nicht schön aus und ist etwas unpraktisch. Die perfekte Lösung ist ein ausreichend langes Kabel, das in einer im Gerät integrierten Kabeltrommel verstaut werden kann. Das verhindert Kabelsalat und ermöglicht genügend Flexibilität.
Flexibilität ist ein gutes Stichwort, denn nicht jeder hat genügend Platz um sein Ergometer dauerhaft im Wohnzimmer stehen zu lassen. Um diesem Umstand Rechnungs zu tragen prüfen wir entsprechend darüber hinaus, wie gut sich das Gerät nach dem Aufbau bewegen lässt. Logischerweise nehmen wir hier Rücksicht auf die Art des Gerätes. Dass ein professionelles Gerät mit riesigen Ausmaßen nicht dafür gedacht ist nach dem Aufbau bewegt zu werden, das versteht sich von selbst. Gerade bei kleinen Ergometern aus dem Einsteigerbereich wird dieser Punkt aber oft wichtig. Da ein portables Gerät nicht für alle Nutzer gleichermaßen Priorität hat ziehen wir jedoch niemals Punkte ab, sondern belassen es bei einem Hinweis.

Sind all diese Punkte abgehakt geht es ans Eingemachte: Das Training selbst.
Es gibt hier verschiedene Punkte, die wir prüfen, aber an erster Stelle steht immer erst einmal das Trainingsgefühl. Das heißt wir absolvieren ein paar Sessions mit dem Ergometer und halten unsere rein subjektiven Ersteindrücke fest. Ein Gerät kann solide gebaut sein, tolle Features mitbringen und auf technischer Ebene perfekt performen, sich aber einfach schlecht anfühlen.
Hiernach beginnen wir das Ergometer auf Herz und Nieren zu prüfen. Sind die mechanischen Teile hochwertig und laufen sie rund? Ist der Rahmen stabil genug, um die Belastungen dauerhaft auszuhalten? Sind die Halterungen für die verstellbaren Teile (z.B. Sattel, Lenker) wirklich fest und halten ohne zu wackeln? Die Preisklasse des Trainers behalten wir selbstredend stets im Hinterkopf,  denn dass man von einem Einsteigergerät weniger verlangen kann als von einem Profi-Ergometer muss jedem klar sein.
Nach dem Qualitätstest prüfen wir, für welche Gruppen das Gerät geeignet ist. Meist ist hier eine äquivalente Verbindung zwischen dem Preis und der Professionalität der empfohlenen Zielgruppe festzustellen, es gibt aber hin und wieder Ausnahmen. Wir hatten schon vegleichsweise günstige Geräte aus dem Mittelklassebereich, die auch für Profis interessant sein könnten und umgekehrt teure Geräte, die sich eher an Anfänger richten.
Den Funktionsumfang des Bordcomputer testen wir im Zuge dieses Testschrittes ebenfalls, wir bewerten die verschiedenen Trainingsprogramme aber vermehrt nach ihrer Qualität und nicht nach ihrer Quantität. Auf die Gefahr hin, abgedroschene Phrasen zu dreschen: Weniger ist manchmal mehr. Viele Hersteller versuchen leider immer noch potentielle Kunden mit einer großen Anzahl an Trainingsprogrammen zu blenden, die sich in Wahrheit kaum voneinander unterscheiden. Solche Praktiken können und wollen wir nicht unterstützen. Sollten wir auf einen derartigen Fall stoßen, werten wir rigoros ab.
Im direkten Zusammenhang damit ist der Pulssensor des Ergometers maßgeblich wichtig. Umso trauriger ist der Fakt, dass gerade im günstigen Bereich kaum ein Sensor richtig funktioniert. Man kann schon fast den Eindruck bekommen, dass einfach irgendein möglichst billiger Sensor eingebaut wird, damit man auf die Packung schreiben kann, dass ein Pulssensor verbaut ist. Ob das Teil wirklich funktioniert scheint für viele Hersteller zweitrangig zu sein. Wir reden hier wohlgemerkt nicht von der inhärenten Ungenauigkeit, die Handpulssensoren mit sich bringen. Es geht um Fälle, in denen eine Nutzung der mitgelieferten Trainingsprogramme druch den unzureichenden Sensor ad absurdum geführt wird. Wie überall berücksichtigen wir auch an dieser Stelle selbstverständlich die Preisklasse des Geräts.
Der letzte wichtige Punkt in unserem Test ist die Bedienung des Bordcomputers. An und für sich sollte diese so intuitiv wie nur irgend möglich sein, ein Blick in die Bedienungsanleitung darf in der heutigen Zeit nur noch die Ausnahme darstellen. Die Anleitung ist unserer Meinung nach eher eine Rettungsleine, nach der man im Notfall greifen kann.
Sofern ein Nachschlagen im Handbuch nötig wird, ist das dementsprechend schon ein Minuspunkt.

In unserem Testfazit versuchen wir schließlich so genau wie möglich darzulegen, ob sich ein Kauf lohnt und falls ja: Für wen.
Auch ein Gesamtfazit zum Preis-Leistungsverhältnis bringen wir in den abschließenden Worten unter, sofern es sich nicht schon aus dem vorangegangenen Text ergibt.

Häufige Probleme

Einige Probleme treten im Zusammenhang mit Heimtrainern immer wieder auf, weshalb wir die zwei wichtigsten an dieser Stelle ansprechen wollen:

  1. Defekt gelieferte Geräte
    Die Paketzusteller gehen mit ihrer Fracht leider nicht immer so sorgsam um, wie sie es eigentlich tun sollten. Ganz besonders Geräte mit beweglichen und mechanischen Teilen können durch unsachgemäße Handhabung massiven Schaden beim Transport nehmen. Sollten sie ein Ergometer erhalten, das defekt ist, muss das also nicht zwangsläufig die Schuld des Herstellers sein. Die Händler und Hersteller wissen sehr genau, dass dieses Problem beim Versand existiert und bieten daher im Regelfall zügig und ohne große Umstände ein Ersatzgerät an.
  2. Unpassende Geräte
    Sehr oft wählen angehende Heimtrainer-Fans ein Gerät, das für ihre Zwecke unpassend ist. Meist tun sie dies, um Geld zu sparen und greifen zu einem günstigen Gerät. Sie müssen sich immer vor Augen halten, dass ein Einsteigergerät für 2-3 kurze Trainingssessions pro Woche ausgelegt ist. Wenn sie dieses also mit täglichen ausgedehnten Trainingseinheiten belasten, wird es auch entsprechend schnell veschleißen. Die Preise für die Ergometer sind (im Regelfalle) nicht willkürlich festgelegt, sondern ergeben sich aus den höheren Anforderungen der angepeilten Zielgruppe.