Das richtige Sportgerät

Welcher Heimtrainer passt zu mir?

Die Wahl des richtigen Heimtrainers ist eine schwierige Sache. Einerseits spielt bei der Wahl natürlich der persönliche Geschmack eine Rolle. Nicht jede Art von Sport macht jedem Spaß bzw. nicht jede Trainingsart liegt jedem im Blut.
Andererseits muss natürlich auch bedacht werden, was das Trainingsziel ist. Denn nicht jedes Ziel lässt sich mit jedem Gerät erreichen. Manche Geräte eignen sich eher fürs Abnehmen, andere eher für Ausdauertraining. Und wieder andere sind am besten für Krafttraining geeignet.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um die gängigsten Heimtrainer durchzugehen. Was sind die Stärken? Was sind die Schwächen? Und für wen sind sie geeignet?

  1. Fahrrad-Ergometer
    Ein Fahrrad-Ergometer ist so ziemlich der klassischste Heimtrainer, den es gibt. Und das nicht ohne Grund. Denn oft steckt hinter der Anschaffung des Heimsportgeräts der Wunsch nach Abnehmen. Und dafür sind Fahrrad-Ergometer hervorragend geeignet. Durch die sitzende Position werden die Gelenke geschont und selbst bei schwerem Übergewicht sind längere Sessions ohne Gefahr für die Knie möglich. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
    Außerdem eignet sich diese Art Heimtrainer sehr gut für Ausdauertraining. Wer also mit hohem Übergewicht anfangen möchte abzunehmen oder gezielt die eigene Ausdauer verbessern will, der ist hier richtig.
  2. Crosstrainer
    Crosstrainer sind in Deutschland mehr und mehr im Kommen. Und das nicht grundlos. Denn sie bieten ein kompaktes Ganzkörpertraining. Beine. Arme, Bauch, Brust, all diese Muskelpartien werden gleichermaßen beansprucht und trainiert. Die fließenden Bewegungen sind dabei auch schonend für die Gelenke, wenngleich diese natürlich etwas stärker belastet werden als beim Fahrrad-Ergometer.
    Wer kein allzu starkes Übergewicht hat und ein einzelnes Trainingsgerät sucht, das den ganzen Körper fordert, der ist mit einem Crosstrainer sehr gut beraten.
  3. Ruder-Ergometer
    Ruder-Ergometer sind eher selten anzutreffen und auch das hat seinen Grund. Denn es handelt sich hier definitiv nicht um ein Gerät für jedermann. Bei starkem Übergewicht fällt der Bewegungsablauf recht schwer, weshalb ein Rudergerät zum Abnehmen nur dann geeignet ist, wenn das kleine Genussbäuchlein wegtrainiert werden soll. Für schwerwiegendere Fälle sollte eher ein Fahrrad-Ergometer oder ein Crosstrainer gewählt werden.
    Der große Pluspunkt am Rudergerät ist jedoch, dass der Bewegungsablauf eine Menge Spaß macht. Die Ruderbewegung lädt förmlich dazu ein, sich völlig zu verausgaben. Und auch hier werden, ähnlich wie beim Crosstrainer, fast alle Körperpartien beansprucht.
  4. Laufband-Ergometer
    Laufbänder sind in gewisser Hinsicht ein Spezialfall. Wegen der hohen Belastung für die Gelenke sind sie bei Übergewicht ein NoGo. Und sie trainieren auch lange nicht alle Körperpartien gleichermaßen. Im Vordergrund steht der Aufbau von Ausdauer durch die klassischste aller Bewegungsformen: Das Joggen. Wer also gerne läuft und seine Ausdauer trainieren möchte, der ist hier richtig.
    Ein weiterer Trend, den wir nicht unerwähnt lassen wollen: Das Laufband vor dem Schreibtisch. Immer mehr Leute erledigen Ihre Arbeiten am PC, während sie in Schrittgeschwindigkeit laufen. Das hilft, diverse Studien haben es bereits bestätigt, beim Nachdenken und steigert Produktivität und Wohlbefinden.
  5. Kraftstationen
    Hier spricht der Name bereits für sich. Ziel ist es, gezielt einzelne Körperpartien zu formen und Muskeln aufzubauen. Ausdauertraining ist meist nur bedingt möglich. Zum Abnehmen sind Kraftstationen damit leider so gut wie gar nicht geeignet.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser kleine Überblick bei der Entscheidung helfen konnte.