Ultrasport Heimtrainer F-Bike Test

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Tauglicher Trimmer für Einsteiger

Bei der Wahl des richtigen Heimtrainers spielt oft der verfügbare Platz eine zentrale Rolle. Nicht jeder hat einen separaten Trainingsraum und kaum jemand möchte ein Trainingsgerät zum festen Bestandteil der Wohnzimmereinrichtung machen.
In genau diese Kerbe soll das F-Bike von Ultrasport schlagen, ein zusammenklapp- und damit leicht verstaubarer Heimtrainer der Einsteigerklasse. Die Grundidee, wenn auch nicht neu, verspricht ein extrem praktisches Produkt, doch wurde sie auch gut umgesetzt?

Verarbeitung und Aufbau

Beginnen wir mit der Verarbeitung. Dass man bei einem Preis von 100 Euro keine Wunder erwarten kann, das sollte jedem klar sein. Entsprechend waren wir auch nicht weiter erstaunt, als wir beim ersten Aufstellen merkten, dass der Klappmechanismus des Trainers nicht vollends überzeugen konnte. Die Elemente haben leichtes Spiel an den Seiten, was beim Trainieren zu kleineren seitlichen Schwingungen führen kann. Wer also dazu neigt es beim Training zu übertreiben und zuviel Kraft aufzuwenden, der muss sich darauf einstellen, dass das Gerät an dieser Stelle irgendwann nachgeben wird.

Der Aufbau selbst ist unkompliziert und selbst von Handwerksmuffeln problemlos zu bewältigen. Eine Anleitung in Schrift und Bild erklärt die eigentlich selbsterklärenden Arbeitsschritte noch einmal im Detail, es sollte also niemand auf verlorenem Posten stehen.

Ansonsten ist die Verarbeitung in Ordnung, wer nicht allzu viel wiegt und zu einem normalen, ausgeglichenen Trainingsstil neigt, der wird unserer Meinung nach lange Freude am Gerät haben, Preis/Leistung ist hier auf jeden Fall sehr gut.

Ultrasport Heimtrainer F-Bike

Das F-Bike ist auch bei Amazon erhältlich. Über den Button rechts gelangen Sie direkt zur Produktseite.

Training

Das eigentliche Training geht mit dem F-Bike recht entspannt von der Hand. Der Sattel gehört zwar nicht zu den bequemsten Vertretern seiner Art, ist aber natürlich (wie das gesamte Gerät) auch eher für kürzere Trainingseinheiten gedacht. Die 8 Widerstandsstufen sind für ein gelegentliches Training ebenfalls absolut ausreichend, die Widerstände machten im Test auch nicht den Eindruck, dass sie schnell verschleißen würden. Auch hier steht einem längeren Betrieb des Gerätes also nichts im Weg. Der Vollständigkeit halber möchten wir an dieser Stelle jedoch noch einmal eine Warnung aussprechen:
Da es sich hier eindeutig um ein Einsteiger-Gerät handelt, können die Widerstandsstufen die Ansprüche von Trainingsveteranen nicht vollends erfüllen. Wer mehr als ein paar kurze Einheiten pro Woche absolviert und nicht den sportlichen Ausgleich, sondern den gezielten Ausbau der eigenen Kraft im Fokus hat, der wird recht schnell ein neues Gerät mit höherem Widerstand benötigen.

Dass der Sattel in der Höhe verstellbar ist gehört heute zwar sowieso zum guten Ton und sollte vorausgesetzt werden können, wir wollen es aber nicht versäumen an dieser Stelle noch einmal darauf hinzuweisen, dass es möglich ist.

Pulsmesser und Bordcomputer

Ein weiteres Feature des F-Bikes ist der mitgelieferte Pulsmesser. Und hier muss man ganz klar sagen, dass an dieser Stelle die Schwachstelle des Gerätes liegt.

Es lassen sich zwar gefahrene Zeit, Geschwindigkeit, Puls und zurückgelegte Distanz zuverlässig ablesen, die Bedienung lässt aber zu wünschen übrig. Während man bei Geräten in höheren Preisklassen oft gar nicht erst in die Bedienungsanleitung schauen muss, war ein Nachschlagen hier teils alternativlos. Auch der Batterieverbrauch ist verglichen mit anderen Modellen recht hoch, hält sich aber noch im Rahmen.

Insgesamt geht das Preis-Leistungsverhältnis aber auch hier in Ordnung, trotz einiger kleiner Abstriche.

PRO:
  • Sehr günstig
  • Aufbau unkompliziert
  • Gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • Zusammenklappbar

CONTRA:
  • Nur für gelegentliches Training geeignet
  • Wenig ansprechende Optik

6.5 Testergebnis

Das F-Bike ist ein günstiges Einsteigermodell, das für Gelegenheitssportler durchaus interessant sein kann. Der Hersteller gibt das Maximalgewicht zwar mit 100 kg an, wir würden jedoch bereits ab einem Gewicht von 80 kg zu einem hochwertigeren Gerät raten. Zusätzlich sollte sich ein potentieller Käufer nicht für den nächsten Triathlon vorbereiten wollen, sondern eher kleinere Trainingseinheiten für den sportlichen Ausgleich im Alltag im Blick haben. Wer 2-3 mal die Woche entspannt vor dem Fernseher ein wenig radeln will, der kann bedenkenlos zugreifen.

Verarbeitung
6
Aufbau
8
Computer/Pulsmesser
4
Preis/Leistung
8
Nutzerwertung: Be the first one!