Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test

  • Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test
  • Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test
  • Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test
  • Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test
  • Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test
  • Ultrasport Heimtrainer Racer 600 Test

Der Einstieg in die Mittelklasse

Wer regelmäßig trainiert und über die absoluten Einsteiger-Geräte nur noch müde lächeln kann, der möchte sich meist nicht direkt ein Profi-Gerät kaufen, sondern erstmal nur in Richtung Mittelklasse aufrüsten. Genug Platz für ein stationäres Gerät ist vorhanden, es soll regelmäßig trainiert werden und der Trainer soll vom Widerstand her langfristig eine Herausforderung bieten:
An genau diese Gruppe wendet sich der „Racer 600“ von Ultrasport.
Doch wird er den Ansprüchen seiner Zielgruppe gerecht? Wir machen die Probe aufs Exempel.

Aufbau & Verarbeitung

Beginnen wir mit der Verarbeitung. Wie in der Preisklasse um 200 Euro herum üblich, sind relativ viele Teile aus Plastik verbaut. Diese machen jedoch einen recht stabilen Eindruck. Ein Käufer sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass bei einem Gerät mit vielen Plastikteilen in dieser Preisklasse erfahrungsgemäß öfter Materialfehler auftreten. Diese fallen zwar beim Auspacken meist recht schnell auf und sind von der Garantie gedeckt, den Aufwand einer Rücksendung und eines Umtausches sollte man aber nicht scheuen.

Uns blieb ein Materialfehler zum Glück erspart und so konnten wir uns sofort an den Aufbau machen. Die Anleitung erklärt alle Arbeitsschritte sehr genau und mit ein wenig Geduld sollte man auch ohne handwerkliches Geschick den Trainer aufstellen können, was ca. 1-2 Stunden dauert.

Schon vor dem ersten Test-Training also ein sehr guter Ersteindruck, Verarbeitung und Aufbau sind vorbildlich für diese Preisklasse.

Ultrasport Racer 600

Dieses Gerät ist auch auf Amazon erhältlich. Die Produktseite ist über den Button rechts direkt aufrufbar.

Trainingserfahrung

Der „Racer 600“ bringt 16 Widerstandsstufen mit, lässt sich also sehr gut an die eigenen Trainingsgewohnheiten anpassen. Die Qualität der Widerstände machte dabei auf uns einen tauglichen Eindruck: Keine ungesunden Schleifgeräusche, kein Klackern, kein herumgeeier des Mechanismus. Man wird unserer Einschätzung nach also auch nach längerer Zeit noch Freude am Gerät haben.
Das Gerät steht zudem sehr stabil, selbst bei aggressiverem Training halten sich die seitlichen Schwingungen in Grenzen und sorgen für ein angenehmes Erlebnis. Das haben wir bei Geräten dieses Preises schon ganz anders erlebt.

Einzige Schwachstelle ist hier der Lenker, dessen Befestigung ein klein wenig wacklig ist. Dadurch hat man zum einen eine weniger angenehme Haptik beim Festhalten und zum anderen auch eine gewisse Geräuschentwicklung. Beide Punkte sind zu verschmerzen, aber sollte man in einem dieser beiden Punkte besonders empfindlich sein, empfiehlt sich der Kauf eines anderen Geräts.

Der mitgelieferte Pulsmesser macht seinen Job ganz gut und fällt weder im Positiven noch im Negativen großartig auf.
Ganz deutlich auffallen tut dagegen der Bordcomputer. Eine intuitive Bedienung, die keinen einzigen Blick ins Handbuch erfordert, das ist für diesen Preis beileibe kein Standard. Dazu noch sind die Anzeigen groß genug, um sie problemlos jederzeit und auf einen Blick ablesen zu können. Auch das ist leider nicht selbstverständlich.

Die Trainingsprogramme selbst sind weitestgehend Standard und es sollte für jeden etwas dabei sein, also auch hier kein Grund zur Klage.

PRO:
  • Günstiger Preis
  • Leichter Aufbau
  • Intuitive Bedienung des Bordcomputers
  • Display gut lesbar

CONTRA:
  • Lenker etwas wackelig
  • Plastik-Optik

8 Testergebnis

Der „Racer 600“ ist der ideale Einstieg in die untere Mittelklasse der Trainingsgeräte. Punkt.

Verarbeitung
7
Aufbau
6
Computer/Pulsmesser
10
Preis/Leistung
8
Nutzerwertung: 4.55 (1 votes)